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Sendepause - Schpinnsch jetzt?

Dienstag, den 20. Januar 2009

So plötzlich, wie ich hier vor Kurzem aufgetaucht bin, so schnell verschwinde ich jetzt auch erstmal wieder. - Zumindest für zwei Monate. Es ist nämlich so, dass ich in Wirklichkeit ein kleines Äffle bin. Und das kleine Äffle, das sollte sich eigentlich nicht so lange mit Kaffeepausen im Internet aufhalten. Der Liebste vom Äffle hat das dem Äffle schon ziemlich oft gesagt, aber - wie kleine Äffle eben so sind - es wollte bisher einfach nicht hören!

    © by: Filmproduktion Armin Lang, Stuttgart

Pferdle: Schpinnsch jetzt?
Äffle: Wieso? Bei dem Sauwetter kannsch bloß internetsurfe.

Eigentlich hat es ja Recht, das Äffle. Internetsurfen ist tatsächlich die aufregendste Sache, die man als Äffle bei Sauwetter unternehmen kann. Es ist nur so, dass man als Äffle auch allerhand ganz, ganz doofe Verpflichtungen hat. Manche davon bekommt das Äffle hin, auch wenn’s ständig am Fensterplatz Kaffeepausen macht und raucht. Eine allerdings, - die würde ein bisschen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Wenn’s Äffle dann endlich mal den Absprung schaffen würde …

Es sagt halt immer, dass es während Kaffeepausen so viel Lustigeres, Spannenderes und soooo viel Schönes zu erleben gibt! Hat es ja auch Recht. Trotzdem hat es der Liebste vom Äffle gestern geschafft. Er konnte es endlich überzeugen! Das Äffle hat nun schwerenherzens verkündet: “Ich ziehe um - nach drüben. Da kann ich mich besser konzentrieren.” Mit “drüben” meint das Äffle ein ganz idyllisches, sehr kleines Dorf, das gerade erst am Entstehen ist. Es hat bisher kaum Einwohner, wenig Besucher und auch noch nicht besonders viele Sehenswürdigkeiten. Das Dorf trägt den aufregenden Namen “Transparenz” und befindet sich auch hier im Blog.

Das ist natürlich der ideale Ort für’s Äffle. Wenig Ablenkung, viel Ruhe. Die einzigen Bewohner des Dorfes sind ein paar freundliche Herren mittleren Alters, die sich immer über’s Äffle freuen, wenn’s mal vorbeikommt. Die Herren, das sind übrigens die einzigen fünf Leseranwälte und Ombudsleute, die es in allen deutschen Redaktionen zusammen gibt! Und das einzige Freizeitangebot, das es gibt, sind die öffentlichen Redaktionskonferenzen, die dort manchmal abgehalten werden. Normalerweise also echt ruhig dort. Das Äffle wird sich auf Dauer da drüben sicher zu Tode langweilen! Deswegen würde es sich so sehr über Besuch freuen!!

Wenn Euch das Äffle nicht für das “Tranzparenz”-Dorf - und die Arbeit, die es dort zu tun gibt, begeistern konnte - Oder Ihr einfach faule Säcke seid, die statt zu arbeiten lieber Kaffeepausen machen. - Dann könnt Ihr es Euch natürlich auch gerne hier gemütlich machen! Setzt Euch, nehmt Euch einen Keks, macht schöne Musik an oder schmeißt ein Video ein … und genießt dabei Literatur vom Feinsten: 74 Ausgaben von “Curlysa’s Sicht aus ihrem Fenster”, (fast) täglich erschienen von Anfang Dezember bis Mitte Januar. Wenn Ihr nicht gern lest, könnt Ihr natürlich auch zuckersüße Katzenbabybilder gucken gehen :> Die Banausen, die das Äffle in den nächsten Wochen nicht mehr zu Gesicht bekommt, denen wünscht’s von Herzen viele lustige und neue Blogger-Begegnungen, Erfahrungen, Ideen, Gedanken, Freude, Freunde, … Und bei all dem bloß nicht die Sieben Todsünden beim Bloggen außer Acht lassen, gell!? :) Zuletzt wünscht es Euch noch tolle Gespräche! Über Gott, Buddha und die Welt! … Und jetzt hüpft’s ganz aufgeregt, das Äffle. Zu dem Thema möchte es nämlich unbedingt noch was loswerden. Äffle’s Freizeit- und Lesetipps, sozusagen ;) Das Äffle meint zwei Orte, an denen man ganz besonders gut über “Gott und die Welt” diskutieren kann. Es handelt sich nämlich um Gebäude, in denen sich vorallem Änhänger von zwei Weltreligionen wiederfinden.

Das eine Haus wird gehütet vom Theomix, der eigentlich Jörg heißt. Der ist schon 49 und von Beruf Pfarrer und Religions-Lehrer. Er weiß aber trotzdem nicht, was es mit bibliometrischer Erfassung auf sich hat. Das macht aber nichts. Ist ja noch ein Baby-Blogger. Genau wie’s Äffle. Die beiden haben sich vor etwa zwei Wochen zufällig kennengelernt, weil der Jörg dieser Aufforderung hier nachgegangen ist und todesmutig sein Chaos präsentiert hat. Dafür ist er sofort mit einem Platz in der Blogroll vom Fensterplatz ausgezeichnet worden. Der Jörg ist also innerhalb von kürzester Zeit zu sowas wie dem besten Blogger-Freund vom Äffle geworden. Weil der Herr Pfarrer nämlich alles ist, was das Äffle gerne mag: Schlau, sehr nett und - das findet das Äffle ja persönlich das Allerbeste - Der Jörg zeigt eine ganzen Menge Humor und Ironie in seinen Texten. Deswegen mag das Äffle den Theomix. (Obwohl’s ja eigentlich überhaupt nicht an Gott glaubt. Das Äffle glaubt an seinen eigenen Bananen-Gott! Aber pssst.)

Der andere Ort, den Euch das Äffle empfehlen möchte, ist der Tempel von Zentao. Da das Äffle diesen Ort auch erst letzte Nacht entdeckt hat, kann es selbst noch nicht viel drüber erzählen. Es weiß aber, dass dort über sehr viel Wahres gesprochen wird. Zum Beispiel über Achtsamkeit. Dazu ein kurzes Zitat aus einem Text von Ayya Khema (auch aus Zentaos Tempel geklaut): “Was wir auch tun, jede Handlung, die wir während unseres Tagewerks ausführen, kann und muss in unsere Übung eingebracht werden. Dazu gehört Vollkommene Achtsamkeit, totale Aufmerksamkeit. Was heisst: wir sind einsgerichtet und vorurteilsfrei bei der Sache. Wir fragen uns nicht, ob das, was wir tun, auch wirklich nötig, wichtig, zu schwer, zu mühevoll, zu umständlich oder zu langwierig ist. Nichts von alledem. Nur totale Aufmerksamkeit. Wir folgen dem Geschehen und öffnen liebevoll unseren Geist in dem Wunsch, unser Bestes zu geben.”

Unbedingt will das Äffle zuletzt noch auf all die anderen gemütlichen, kreativen, technischen und kätzischen, astronomischen und weltlichen, … Orte hinweisen. Da hat es sich eigentlich überall immer sehr wohlgefühlt. Und es ergeben sich dort Zusammenhänge, von denen man vorher nicht annahm, das sowas zusammenhängen kann! Zwischen Dingen wie Haltestellen und Woodys, zwischen Katzen und Leuten und Orten und … Der Wortman und der Theomix zum Beispiel, die haben gestern beide einen Text zum selben Thema geschrieben: Über Achtsamkeit. Und sie haben es noch nicht mal gemerkt ;) Und der Danyo, der hat durch seinen Putzbeitrag vor ein paar Tagen telepatisch dazu beigetragen, dass der Liebste vom Äffle ebenfalls mal wieder zum Putzlumpen gegriffen hat. Ihnen wurde dafür ihr eigener Feiertag, der offizielle Männer-Weltputztag gewidmet.

Emma ist traurig

Nur unsere Emma, die ist sehr traurig jetzt. Wo sie sich doch gerade dran gewöhnt hat, als Fotomodell so beliebt zu sein. Das Tolle für sie waren die vielen Komplimente, die sie für ihre Bilder bekommen hat. Darauf muss sie jetzt verzichten :( Heute Nacht hat sie deswegen sogar heimlich ein paar Tränchen verdrückt. Zusammen mit Pieps. Der hat auch ein paar Tränchen für Emma verdrückt. Ob es Bilder von ihm gibt oder nicht, ist ihm relativ egal. Komplimente bekommt er ja eh keine. Aber für Emma hat’s ihm leid getan. Und dem Liebsten vom Äffle, dem hat’s auch leid getan für die Emma! Im Endeffekt ist er ja Schuld daran, dass Emma so traurig ist. Deswegen hat er ihr ein ganz tolles neues Körbchen gekauft, das so groß ist, dass Emma UND ihre beiden besten Kumpels zusammen reinpassen. Anschauen könnt Ihr die drei traurigen Bärchen in der vorerst letzten Galerie.

So. Das war jetzt die erstmal letzte - und mit Sicherheit auch längste Ausgabe von “Curlysa’s Sicht aus ihrem Fenster”, live vom Fensterplatz. Auch Kommentare wird es die nächste Zeit wohl kaum noch geben. Fängt das Äffle nämlich einmal damit an, ist es schnell in eine spannende Diskussion verwickelt, die es dann den ganzen Tag verfolgen muss. _ Und dafür reicht ihm einfach die Zeit nicht. Trotzdem wird das Äffle natürlich Eure Beiträge über den Feedreader lesen! Jetzt bedanken wir uns für Eure Aufmerksamkeit und gehen direkt zur Werbung über. Oder - halt! Vorher sollten wir doch besser noch zusammen ein Lied singen. Das ischt nämlich der sehr empfehlenswerte Hafer- und Bananen-Blues! Und jetzt alle …

[Edit 1] 20. 1.

Habe soeben mitbekommen, dass es tatsächlich noch Menschen gibt, die das Pferdle und das Äffle nicht kennen! Wenn ich Euch einen Rat geben darf: Informiert Euch. Es handelt sich nämlich um zwei Tiere, die in die deutsche TV-Geschichte eingegangen sind. Die sollte man kennen! Sie sprechen schwäbisch und gehör(t)en dem SDR (heute SWR) an. Ihr schwäbischer Akzent wurde - sage und schreibe - von einem bayerischen Landsmann gesprochen.

Die sogenannten “Werbetrenner” in denen man die beiden netten Gefährten abendlich bewundern konnte, wurden von 1960 bis 2001 produziert und zu Beginn dafür eingesetzt, die Zeit zwischen Werbeblog und Programm etwas “aufzulockern”. (Jaja, wofür die Öffentlich-Rechtlichen damals noch Geld hatten ;) ).

Heute werden leider keine Folgen mehr produziert. Nicht zuletzt, weil Zeichner und Sprecher Armin Lang 1996 gestorben ist. (Quelle: Wikipedia). Wer die beiden aber genauso cool findet, wie ich, der kann sich hier im PferdleÄffleclub mit einer eigenen Unterschriften-Aktion für die zwei einsetzen ;)

[Edit 2] 21. 1.

Märchen-Schloss gefällig? Ab morgen hat das Äffle nämlich noch nen zusätzlichen Job: Es muss jemandem finden, der in das neue Schloss in Diez einziehen will. Kann auch jemand sein, der dort sein neues Büro einrichten möchte. Übrigens sucht das Äffle gemeinsam mit nem anderen Äffjen (bloß nicht Äffle! Es handelt sich hierbei um hessisches und nicht um schwäbisches Blut!). Bei Interesse bitte melden, gerne auch per Email.

[Edit 3] 22. 1.

Aufruf: Doofente gesucht!

Hier ist tatsächlich schon wieder jemand traurig. Aber diesmal ist es Bärchen Pieps.

Und deswegen brauchen wir - ganz dringend und so schnell wie möglich - eine Doofente! Zum besseren Verständnis: Emma hat die letzten Tage oft auf meiner Tastatur gesessen und Blogs angegeguckt (lesen kann sie noch nicht). Und - natürlich, wie konnte es anders sein?! - war sie sofort total begeistert von jeder einzelnen Doofente, die sie bei den anderen Katzen der anderen Blogger entdeckt hat. Die Mistviecher schwirren ja wirklich überall rum! Naja, auf jeden Fall dachten wir uns, wir machen Emma eine Freude. Umweltbewusst, wie wir sind, wollten wir ihr keine Plastikquitsche-Ente ins Körbchen legen. Nein, es sollte etwas Besonderes sein. Deswegen haben wir uns für eine Doofente der etwas anderen Art entschieden: Ente Emma (schon alleine, weil die Ente den gleichen Namen trägt, wie unser Mistkäfer). Wie dem auch sei. Ente Emma ist heute bei uns eingezogen. Sie ist von der gleichen Marke wie Bärchen Pieps, gleiche Größe, genauso weich nur viel aufregender, weil neuer und so gelb! Kurz: Pieps ist abgeschrieben. Er sitzt schon seit heute morgen in der Ecke und weint. Selbst Heini hat es nicht geschafft, ihn aufzumuntern. Meine Vermutung ist, dass sich Ente Emma und Pieps einfach zu ähnlich sind und dass wir die beiden deswegen unmöglich gemeinsam hier leben lassen können! Pieps würde vor Einsamkeit sterben … Ente Emma wird also zur Adoption frei gegeben. Und wir brauchen dringend eine Doofente! Sonst ist Emma wieder traurig, weil wir ihre Ente gestohlen haben und das Ganze geht ewig so weiter … Hat zufällig jemand eine übrig?

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Hafer- und Bananenblues

Sonntag, den 18. Januar 2009

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Äffle:
Das isch der Bananenblues, das isch der Bananenblues,
der Himmel hängt voller Bananen bloß
Bananen, das ischt, was man haben muss -
Denn ohne ischt man ganz und gar
aufgeschmissen, das ischt affenklar -
das ischt der Bananenblues!

Pferdle:
Das ischt der Haferblues, ja, das ischt der Haferblues,
der Super-Doppelzentner-Haferblues,
Hafer, das ischt, was man haben muss,
er macht das Traben trabenswert -
ohne ischt man nur ein halbes Pferd!
Das ischt der Haferblues!

Äffle:
Das ischt der Bananenblues!

Pferdle:
Das ischt der Haferblues!

Boide zsamma:
Das ischt der Bananen-Hafer-Blues!
Das ischt der Hafer- und Bananen-Blues!

Pferdle:
Bananen braucht ein jeder Aff’

Äffle:
Jedes Pferd ischt ohne Hafer schlaff

Boide:
Das ischt der Hafer- und Bananenblues!

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PS: Wer die beiden genauso cool findet, wie ich, der kann sich hier im PferdleÄffleclub mit einer eigenen Unterschriften-Aktion für die zwei einsetzen ;)

Ach ja: Und wer immer noch nicht genug vom schwäbischen Akzenten hat, dem empfehle ich zum einen die

Tagesschau auf schwäbisch (Beim Themenmixer)

und zum Anderen

Obama, mit einem wirklich schwäbischen Problem :) (Beim Danyo)

Viel Spaß!

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Erste Bildergalerie: Emma klitzeklein

Samstag, den 17. Januar 2009

Oder: “Warum man dem Mistkäfer nicht böse sein kann”

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(Emma im Alter von acht bis zwölf Wochen - 26 Bilder)

Vielleicht hat sich gestern jemand (der keine Katze hat) gefragt,
wieso man mit so nem pelzigen Scheißerchen nicht schimpfen kann.

Mit dieser Galerie will ich es versuchen zu erklären. Mit Worten geht das nicht!

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Wenn Emma

Freitag, den 16. Januar 2009

nicht das süßeste Würm aller Zeiten wäre, dann würde ich sie jetzt - in diesem Augenblick - packen und an die Wand klatschen.

Leider geht das nicht. Alle Wut der Welt verschwindet, wenn man sie tatsächlich in den Händen hält (um mit ihr zu schimpfen, nicht um sie an die Wand zu klatschen). Geht nicht. Völlig unmöglich. Kein Besucher, den wir (seit Emma bei uns lebt) hatten, hat es fertig gebracht, auch nur einen bösen Ton zu Emma zu sagen (böse Wörter wie “Mistkäfer” gehen, nur immer in viel zu nettem Tonfall).

Und ich glaube auch, das ist das Problem! Die darf bei uns einfach alles. Und alles ist einfach zu viel.

Die wenigen Dinge, die wir ihr verbieten (wollen), sind im Emma-Leben die allergrößten Spaßfaktoren. Wahrscheinlich nicht zuletzt deswegen, weil sie merkt, wie sie uns damit provozieren kann.

Die treibt mich gerade in den Wahnsinn. Viel zu klein und viel zu frech ist dieses … ! Kleine Mistkäferchen.

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So lob ich mir die Männer

Mittwoch, den 14. Januar 2009

Eigentlich war ich fest davon überzeugt, mich hier irgendwann mal über eine ganz, ganz typische Männereigenschaft auszukotzen:

Frau (in unserem Fall ich) hat gerade den Teppich gesaugt. Der Staubsauger steht noch rauchend und betriebsbereit daneben, - da fällt dem Liebsten (männlich, in diesem Fall J.) ein Krümel auf dem Boden auf.

Erst guckt er, fast ein bisschen neugieirg. — Dann bückt er sich, hebt eine Ecke des Teppichs hoch, schiebt den Krümel drunter und sagt stolz: “Da war noch Dreck!”

Heute scheint alles anders zu sein. Gibt es sowas wie einen “Meister Propper”-Tag?

Ich finde es schon sehr lobenswert, dass sich danyo heute in der Rolle von Mister Clean übt.

Auch wenn ihm dabei ein sehr lustiger Anfängerfehler passiert ist: Eine gesamte Wäscheladung in nur einem Bettdeckenbezug :D - Ich habe mein (erstes sexy) Lieblingsoberteil auch mal etwa ein Jahr gesucht, bis ich es in einem selten benutzten Bettbezug wieder gefunden habe!

Aber nicht nur danyo, sondern auch mein persönlicher Putzteufel war heute so aktiv, wie noch nie in seinem Leben zuvor.

Aktuell ist nur noch das Schleudern der vierten Ladung Wäsche zu hören. (Was bedeutet, wir haben schon über die Hälfte! - Können nämlich nur noch drei Maschinen waschen bis es uns die Nachtruhe des Hauses verbietet. Ansonsten ist es ganz still in unserer Wohnung.)

Die einzig wahrnehmbaren Reize sind:

Das Blitzen und Blinken des Küchenbodens …  der Wohlgeruch, der einem beim Öffnen des Kühlschrankes in die Nase steigt … die spiegelglatte Oberfläche unserer Kochplatten … die sauerstoffhaltige Luft überall … die freie Sicht auf die Wäschekörbe … der Seifenduft des Biomülleimers … das kuschelig gemachte Bett … der Anblick des neu aufgehängten Bildes … der Glanz jedes einzelnen Blattes der Pflanzen … die Ordnung in den Kleiderschränken … das Quitschen der Schreibtisch Glasplatte von J. …

Über vier Stunden waren wir beschäftigt. Und zwar auf seine (!!!) Initiative hin. Ich bin schwer, schwer, schwer beeindruckt. Echt. Richtig platt. Und falls es mir jemand nicht glauben will. Bitte, Überzeugt Euch selbst:

Ich bitte um Beachtung folgender Details:

- Der blitzblanke Boden
- Die nicht mehr vorhandenen Pfandflaschen- und Müllberge (also die freie Wand links)
- Die neue Anordnung von Toaster, Sandwichmaker und Wasserkocher
- Der geputzte Katzennapf (+ glücklicher, fressender Emma)
- Die gewischte Tafel links im Bild
und
- Die Ordnung, sogar im Gewürzregal (mit Deko-Blume, angebracht von meinem Liebsten!)

Wollen sich nicht heute, am Männerwelt-Putztag, noch mehr Männer meinem J. und Mister Clean anschließen und ihre Süßen damit ungemein glücklich machen? Mh, Wortmann, Technokrat und Muck, wie sieht’s aus? Heut Abend vielleicht noch bisschen putzen?

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Werbepause—–

Mittwoch, den 14. Januar 2009

An dieser Stelle muss ich ein bisschen Promotion für ein echt tolles Filmprojekt machen:

Kevin und Dani haben nicht nur wegen

- hervorragender schauspielerischer Leistung (man achte auf die Szene mit dem Maßstab. Meine absolute Lieblingsszene :D )
- einer ganz, ganz coolen Idee
- genialer Filmmusik
- gutem Schnitt und guter Dramaturgie

6 Sterne verdient!!! Sondern auch weil es ein ganz nett-lustiges Pärchen ist. Glaub ich zumindest. Das persönliche Vergnügen hatte ich noch nicht.

Bei LOS müsst ihr ALLE das Bild oben anklicken und den beiden ihre 6 verdienten Sterne geben. Es lohnt sich, wirklich!

LOS!

Beim Knut-Film-Wettbewerb kann übrigens noch drei Tage lang, bis zum 17. 1., teilgenommen werden. Zu gewinnen gibt es 500 Euro (Gutschein).

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[Edit] Liebe Blogger-Gemeinde. Übernehmt doch einfach Text, Link und Bild oder schreibt was eigenes draus. Ist ein kleiner Schritt für nen Blogger und ein großer für die Menschheit ;)

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5 Wenns und 15 Zahlen

Dienstag, den 13. Januar 2009

Wenn ich um halb drei Uhr Nachts unsere 36 Pflanzen gieße, brauche ich ziemlich genau 22,5 Liter Wasser. (Die Pflanzen, die wir im Zimmer des Mitbewohners untergebracht haben, sind hier nicht mitgezählt.)

Wenn davon ein paar cm^3 zu viel in einer Pflanze landen (es war meine Aloe Vera Pablo), dann geht unter Umständen der 20-jährige - ca. 60 Kilogramm schwere - Fernseher kaputt. Auf dem stand Pablo nämlich.

Wenn jemand in den nächsten Tagen Zeit und Lust hat, die alte Kiste gemeinsam mit meinem Liebsten vom 4. Stock runter in den Keller zu tragen, wäre ich demjenigen sehr dankbar! Ich muss hier nämlich ein bisschen was wieder gut machen und bin alleine ein zu schwacher Helfer. - Die 60 Kg sind allerdings nur geschätzt. “Auf jeden Fall schwerer als Du”- meint J., wahrscheinlich sogar um einiges schwerer (80 oder 100 Kg) - Alleine bekommt er ihn jedenfalls nicht hoch (in diesem Fall runter).

Wenn dann um viertel vor 3 Uhr nachts auch noch der Tabak leer ist, obwohl wir ziemlich dringend ein Schock-Kippchen rauchen würden, … - dann kann das einer der wenigen Anlässe sein, die mich um 5 vor 3 Uhr (10 Minuten Bedenkzeit hab ich gebraucht) noch zur etwa 500 Meter entfernten Tankstelle laufen lassen. Allerdings nur in Begleitung.

Wenn dort dann ein lustiges (geschätztes) 70-jähriges Großmütterchen mit dem Charme von Oma Beimer hinter der Theke steht - und bedient, dann kann einem das zwei Minuten beste Unterhaltung liefern.

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Vom Arsch des Abends und Miss Zicki

Samstag, den 10. Januar 2009

Die liebe Familie. Sie ist da, wenn man sie braucht und auch, wenn man sie nicht braucht. Dann kann sie einem ziemlich viele Nerven kosten. - Selbst, wenn sie (noch) gar nicht zur eigenen und ganz echten Familie gehört.

Da hätten wir zum Beispiel N. alias Arsch des Abends. Ein echt netter Kerl. Der Bruder meines Liebsten. Hätte er damals vor einem Jahr nicht sein Handy zur Verfügung gestellt und zugelassen, [... weiter lesen]

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Spielkinder

Dienstag, den 30. Dezember 2008

Die Herren der Schöpfung verbringen die letzen wachen Minuten damit, einen elektrischen Helikopter durchs Zimmer fliegen zu lassen und die arme Katze damit in den Wahnsinn zu treiben. Mich außerdem, das Ding macht beim Fliegen nämlich ein penetrantes Geräusch. Momentan wird gerade getestet, ob sich mit dem Flugobjekt auch kleine Gegenstände wie Papers oder Feuerzeuge durch die Gegend transportieren lassen (was der Faulheit mancher hier im Raum Anwesenden natürlich sehr entgegenkäme…).

Leider heute also keine leise halbe Stunde.

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Himmel

Donnerstag, den 25. Dezember 2008

Da meldet man sich einmal (das erste Mal!) in einem Forum an, und wird schon nach wenigen Stunden als Katzen-Gefängnis beschimpft.

Zum Beispiel wurde zu diesem Foto kommentiert:

“und das arme katzenbabyy muss unschuldig in Isolationshaft sitzen udn sich mit einem Stofftier begnügen

BTW.: Soziale Isolation ist eine international anerkannte Foltzermethode”

Komische Mentalitäten an manchen Orten im WWW — Oder wie es meine beste Freundin ausgedrückt hat:

“das is doch klar, dass in so nem forum nur spinner sind die alles besser wissen. “einzelhaft”!! die sollen froh sein, dass sie nicht im labor misshandelt werden”

Da würd ich sagen: Duck und weg … :) Oder?

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