Sendepause - Schpinnsch jetzt?
Dienstag, den 20. Januar 2009|
So plötzlich, wie ich hier vor Kurzem aufgetaucht bin, so schnell verschwinde ich jetzt auch erstmal wieder. - Zumindest für zwei Monate. Es ist nämlich so, dass ich in Wirklichkeit ein kleines Äffle bin. Und das kleine Äffle, das sollte sich eigentlich nicht so lange mit Kaffeepausen im Internet aufhalten. Der Liebste vom Äffle hat das dem Äffle schon ziemlich oft gesagt, aber - wie kleine Äffle eben so sind - es wollte bisher einfach nicht hören! Pferdle: Schpinnsch jetzt? Eigentlich hat es ja Recht, das Äffle. Internetsurfen ist tatsächlich die aufregendste Sache, die man als Äffle bei Sauwetter unternehmen kann. Es ist nur so, dass man als Äffle auch allerhand ganz, ganz doofe Verpflichtungen hat. Manche davon bekommt das Äffle hin, auch wenn’s ständig am Fensterplatz Kaffeepausen macht und raucht. Eine allerdings, - die würde ein bisschen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Wenn’s Äffle dann endlich mal den Absprung schaffen würde … Es sagt halt immer, dass es während Kaffeepausen so viel Lustigeres, Spannenderes und soooo viel Schönes zu erleben gibt! Hat es ja auch Recht. Trotzdem hat es der Liebste vom Äffle gestern geschafft. Er konnte es endlich überzeugen! Das Äffle hat nun schwerenherzens verkündet: “Ich ziehe um - nach drüben. Da kann ich mich besser konzentrieren.” Mit “drüben” meint das Äffle ein ganz idyllisches, sehr kleines Dorf, das gerade erst am Entstehen ist. Es hat bisher kaum Einwohner, wenig Besucher und auch noch nicht besonders viele Sehenswürdigkeiten. Das Dorf trägt den aufregenden Namen “Transparenz” und befindet sich auch hier im Blog. Wenn Euch das Äffle nicht für das “Tranzparenz”-Dorf - und die Arbeit, die es dort zu tun gibt, begeistern konnte - Oder Ihr einfach faule Säcke seid, die statt zu arbeiten lieber Kaffeepausen machen. - Dann könnt Ihr es Euch natürlich auch gerne hier gemütlich machen! Setzt Euch, nehmt Euch einen Keks, macht schöne Musik an oder schmeißt ein Video ein … und genießt dabei Literatur vom Feinsten: 74 Ausgaben von “Curlysa’s Sicht aus ihrem Fenster”, (fast) täglich erschienen von Anfang Dezember bis Mitte Januar. Wenn Ihr nicht gern lest, könnt Ihr natürlich auch zuckersüße Katzenbabybilder gucken gehen :> Die Banausen, die das Äffle in den nächsten Wochen nicht mehr zu Gesicht bekommt, denen wünscht’s von Herzen viele lustige und neue Blogger-Begegnungen, Erfahrungen, Ideen, Gedanken, Freude, Freunde, … Und bei all dem bloß nicht die Sieben Todsünden beim Bloggen außer Acht lassen, gell!?
Das eine Haus wird gehütet vom Theomix, der eigentlich Jörg heißt. Der ist schon 49 und von Beruf Pfarrer und Religions-Lehrer. Er weiß aber trotzdem nicht, was es mit bibliometrischer Erfassung auf sich hat. Das macht aber nichts. Ist ja noch ein Baby-Blogger. Genau wie’s Äffle. Die beiden haben sich vor etwa zwei Wochen zufällig kennengelernt, weil der Jörg dieser Aufforderung hier nachgegangen ist und todesmutig sein Chaos präsentiert hat. Dafür ist er sofort mit einem Platz in der Blogroll vom Fensterplatz ausgezeichnet worden. Der Jörg ist also innerhalb von kürzester Zeit zu sowas wie dem besten Blogger-Freund vom Äffle geworden. Weil der Herr Pfarrer nämlich alles ist, was das Äffle gerne mag: Schlau, sehr nett und - das findet das Äffle ja persönlich das Allerbeste - Der Jörg zeigt eine ganzen Menge Humor und Ironie in seinen Texten. Deswegen mag das Äffle den Theomix. (Obwohl’s ja eigentlich überhaupt nicht an Gott glaubt. Das Äffle glaubt an seinen eigenen Bananen-Gott! Aber pssst.) Der andere Ort, den Euch das Äffle empfehlen möchte, ist der Tempel von Zentao. Da das Äffle diesen Ort auch erst letzte Nacht entdeckt hat, kann es selbst noch nicht viel drüber erzählen. Es weiß aber, dass dort über sehr viel Wahres gesprochen wird. Zum Beispiel über Achtsamkeit. Dazu ein kurzes Zitat aus einem Text von Ayya Khema (auch aus Zentaos Tempel geklaut): “Was wir auch tun, jede Handlung, die wir während unseres Tagewerks ausführen, kann und muss in unsere Übung eingebracht werden. Dazu gehört Vollkommene Achtsamkeit, totale Aufmerksamkeit. Was heisst: wir sind einsgerichtet und vorurteilsfrei bei der Sache. Wir fragen uns nicht, ob das, was wir tun, auch wirklich nötig, wichtig, zu schwer, zu mühevoll, zu umständlich oder zu langwierig ist. Nichts von alledem. Nur totale Aufmerksamkeit. Wir folgen dem Geschehen und öffnen liebevoll unseren Geist in dem Wunsch, unser Bestes zu geben.” Nur unsere Emma, die ist sehr traurig jetzt. Wo sie sich doch gerade dran gewöhnt hat, als Fotomodell so beliebt zu sein. Das Tolle für sie waren die vielen Komplimente, die sie für ihre Bilder bekommen hat. Darauf muss sie jetzt verzichten [Edit 1] 20. 1. Habe soeben mitbekommen, dass es tatsächlich noch Menschen gibt, die das Pferdle und das Äffle nicht kennen! Wenn ich Euch einen Rat geben darf: Informiert Euch. Es handelt sich nämlich um zwei Tiere, die in die deutsche TV-Geschichte eingegangen sind. Die sollte man kennen! Sie sprechen schwäbisch und gehör(t)en dem SDR (heute SWR) an. Ihr schwäbischer Akzent wurde - sage und schreibe - von einem bayerischen Landsmann gesprochen. Die sogenannten “Werbetrenner” in denen man die beiden netten Gefährten abendlich bewundern konnte, wurden von 1960 bis 2001 produziert und zu Beginn dafür eingesetzt, die Zeit zwischen Werbeblog und Programm etwas “aufzulockern”. (Jaja, wofür die Öffentlich-Rechtlichen damals noch Geld hatten Heute werden leider keine Folgen mehr produziert. Nicht zuletzt, weil Zeichner und Sprecher Armin Lang 1996 gestorben ist. (Quelle: Wikipedia). Wer die beiden aber genauso cool findet, wie ich, der kann sich hier im PferdleÄffleclub mit einer eigenen Unterschriften-Aktion für die zwei einsetzen [Edit 2] 21. 1. [Edit 3] 22. 1. Aufruf: Doofente gesucht! Und deswegen brauchen wir - ganz dringend und so schnell wie möglich - eine Doofente! Zum besseren Verständnis: Emma hat die letzten Tage oft auf meiner Tastatur gesessen und Blogs angegeguckt (lesen kann sie noch nicht). Und - natürlich, wie konnte es anders sein?! - war sie sofort total begeistert von jeder einzelnen Doofente, die sie bei den anderen Katzen der anderen Blogger entdeckt hat. Die Mistviecher schwirren ja wirklich überall rum! Naja, auf jeden Fall dachten wir uns, wir machen Emma eine Freude. Umweltbewusst, wie wir sind, wollten wir ihr keine Plastikquitsche-Ente ins Körbchen legen. Nein, es sollte etwas Besonderes sein. Deswegen haben wir uns für eine Doofente der etwas anderen Art entschieden: Ente Emma (schon alleine, weil die Ente den gleichen Namen trägt, wie unser Mistkäfer). Wie dem auch sei. Ente Emma ist heute bei uns eingezogen. Sie ist von der gleichen Marke wie Bärchen Pieps, gleiche Größe, genauso weich nur viel aufregender, weil neuer und so gelb! Kurz: Pieps ist abgeschrieben. Er sitzt schon seit heute morgen in der Ecke und weint. Selbst Heini hat es nicht geschafft, ihn aufzumuntern. Meine Vermutung ist, dass sich Ente Emma und Pieps einfach zu ähnlich sind und dass wir die beiden deswegen unmöglich gemeinsam hier leben lassen können! Pieps würde vor Einsamkeit sterben … Ente Emma wird also zur Adoption frei gegeben. Und wir brauchen dringend eine Doofente! Sonst ist Emma wieder traurig, weil wir ihre Ente gestohlen haben und das Ganze geht ewig so weiter … Hat zufällig jemand eine übrig? |





















