Kaffeepause »

 

Sendepause - Schpinnsch jetzt?

Dienstag, den 20. Januar 2009

So plötzlich, wie ich hier vor Kurzem aufgetaucht bin, so schnell verschwinde ich jetzt auch erstmal wieder. - Zumindest für zwei Monate. Es ist nämlich so, dass ich in Wirklichkeit ein kleines Äffle bin. Und das kleine Äffle, das sollte sich eigentlich nicht so lange mit Kaffeepausen im Internet aufhalten. Der Liebste vom Äffle hat das dem Äffle schon ziemlich oft gesagt, aber - wie kleine Äffle eben so sind - es wollte bisher einfach nicht hören!

    © by: Filmproduktion Armin Lang, Stuttgart

Pferdle: Schpinnsch jetzt?
Äffle: Wieso? Bei dem Sauwetter kannsch bloß internetsurfe.

Eigentlich hat es ja Recht, das Äffle. Internetsurfen ist tatsächlich die aufregendste Sache, die man als Äffle bei Sauwetter unternehmen kann. Es ist nur so, dass man als Äffle auch allerhand ganz, ganz doofe Verpflichtungen hat. Manche davon bekommt das Äffle hin, auch wenn’s ständig am Fensterplatz Kaffeepausen macht und raucht. Eine allerdings, - die würde ein bisschen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Wenn’s Äffle dann endlich mal den Absprung schaffen würde …

Es sagt halt immer, dass es während Kaffeepausen so viel Lustigeres, Spannenderes und soooo viel Schönes zu erleben gibt! Hat es ja auch Recht. Trotzdem hat es der Liebste vom Äffle gestern geschafft. Er konnte es endlich überzeugen! Das Äffle hat nun schwerenherzens verkündet: “Ich ziehe um - nach drüben. Da kann ich mich besser konzentrieren.” Mit “drüben” meint das Äffle ein ganz idyllisches, sehr kleines Dorf, das gerade erst am Entstehen ist. Es hat bisher kaum Einwohner, wenig Besucher und auch noch nicht besonders viele Sehenswürdigkeiten. Das Dorf trägt den aufregenden Namen “Transparenz” und befindet sich auch hier im Blog.

Das ist natürlich der ideale Ort für’s Äffle. Wenig Ablenkung, viel Ruhe. Die einzigen Bewohner des Dorfes sind ein paar freundliche Herren mittleren Alters, die sich immer über’s Äffle freuen, wenn’s mal vorbeikommt. Die Herren, das sind übrigens die einzigen fünf Leseranwälte und Ombudsleute, die es in allen deutschen Redaktionen zusammen gibt! Und das einzige Freizeitangebot, das es gibt, sind die öffentlichen Redaktionskonferenzen, die dort manchmal abgehalten werden. Normalerweise also echt ruhig dort. Das Äffle wird sich auf Dauer da drüben sicher zu Tode langweilen! Deswegen würde es sich so sehr über Besuch freuen!!

Wenn Euch das Äffle nicht für das “Tranzparenz”-Dorf - und die Arbeit, die es dort zu tun gibt, begeistern konnte - Oder Ihr einfach faule Säcke seid, die statt zu arbeiten lieber Kaffeepausen machen. - Dann könnt Ihr es Euch natürlich auch gerne hier gemütlich machen! Setzt Euch, nehmt Euch einen Keks, macht schöne Musik an oder schmeißt ein Video ein … und genießt dabei Literatur vom Feinsten: 74 Ausgaben von “Curlysa’s Sicht aus ihrem Fenster”, (fast) täglich erschienen von Anfang Dezember bis Mitte Januar. Wenn Ihr nicht gern lest, könnt Ihr natürlich auch zuckersüße Katzenbabybilder gucken gehen :> Die Banausen, die das Äffle in den nächsten Wochen nicht mehr zu Gesicht bekommt, denen wünscht’s von Herzen viele lustige und neue Blogger-Begegnungen, Erfahrungen, Ideen, Gedanken, Freude, Freunde, … Und bei all dem bloß nicht die Sieben Todsünden beim Bloggen außer Acht lassen, gell!? :) Zuletzt wünscht es Euch noch tolle Gespräche! Über Gott, Buddha und die Welt! … Und jetzt hüpft’s ganz aufgeregt, das Äffle. Zu dem Thema möchte es nämlich unbedingt noch was loswerden. Äffle’s Freizeit- und Lesetipps, sozusagen ;) Das Äffle meint zwei Orte, an denen man ganz besonders gut über “Gott und die Welt” diskutieren kann. Es handelt sich nämlich um Gebäude, in denen sich vorallem Änhänger von zwei Weltreligionen wiederfinden.

Das eine Haus wird gehütet vom Theomix, der eigentlich Jörg heißt. Der ist schon 49 und von Beruf Pfarrer und Religions-Lehrer. Er weiß aber trotzdem nicht, was es mit bibliometrischer Erfassung auf sich hat. Das macht aber nichts. Ist ja noch ein Baby-Blogger. Genau wie’s Äffle. Die beiden haben sich vor etwa zwei Wochen zufällig kennengelernt, weil der Jörg dieser Aufforderung hier nachgegangen ist und todesmutig sein Chaos präsentiert hat. Dafür ist er sofort mit einem Platz in der Blogroll vom Fensterplatz ausgezeichnet worden. Der Jörg ist also innerhalb von kürzester Zeit zu sowas wie dem besten Blogger-Freund vom Äffle geworden. Weil der Herr Pfarrer nämlich alles ist, was das Äffle gerne mag: Schlau, sehr nett und - das findet das Äffle ja persönlich das Allerbeste - Der Jörg zeigt eine ganzen Menge Humor und Ironie in seinen Texten. Deswegen mag das Äffle den Theomix. (Obwohl’s ja eigentlich überhaupt nicht an Gott glaubt. Das Äffle glaubt an seinen eigenen Bananen-Gott! Aber pssst.)

Der andere Ort, den Euch das Äffle empfehlen möchte, ist der Tempel von Zentao. Da das Äffle diesen Ort auch erst letzte Nacht entdeckt hat, kann es selbst noch nicht viel drüber erzählen. Es weiß aber, dass dort über sehr viel Wahres gesprochen wird. Zum Beispiel über Achtsamkeit. Dazu ein kurzes Zitat aus einem Text von Ayya Khema (auch aus Zentaos Tempel geklaut): “Was wir auch tun, jede Handlung, die wir während unseres Tagewerks ausführen, kann und muss in unsere Übung eingebracht werden. Dazu gehört Vollkommene Achtsamkeit, totale Aufmerksamkeit. Was heisst: wir sind einsgerichtet und vorurteilsfrei bei der Sache. Wir fragen uns nicht, ob das, was wir tun, auch wirklich nötig, wichtig, zu schwer, zu mühevoll, zu umständlich oder zu langwierig ist. Nichts von alledem. Nur totale Aufmerksamkeit. Wir folgen dem Geschehen und öffnen liebevoll unseren Geist in dem Wunsch, unser Bestes zu geben.”

Unbedingt will das Äffle zuletzt noch auf all die anderen gemütlichen, kreativen, technischen und kätzischen, astronomischen und weltlichen, … Orte hinweisen. Da hat es sich eigentlich überall immer sehr wohlgefühlt. Und es ergeben sich dort Zusammenhänge, von denen man vorher nicht annahm, das sowas zusammenhängen kann! Zwischen Dingen wie Haltestellen und Woodys, zwischen Katzen und Leuten und Orten und … Der Wortman und der Theomix zum Beispiel, die haben gestern beide einen Text zum selben Thema geschrieben: Über Achtsamkeit. Und sie haben es noch nicht mal gemerkt ;) Und der Danyo, der hat durch seinen Putzbeitrag vor ein paar Tagen telepatisch dazu beigetragen, dass der Liebste vom Äffle ebenfalls mal wieder zum Putzlumpen gegriffen hat. Ihnen wurde dafür ihr eigener Feiertag, der offizielle Männer-Weltputztag gewidmet.

Emma ist traurig

Nur unsere Emma, die ist sehr traurig jetzt. Wo sie sich doch gerade dran gewöhnt hat, als Fotomodell so beliebt zu sein. Das Tolle für sie waren die vielen Komplimente, die sie für ihre Bilder bekommen hat. Darauf muss sie jetzt verzichten :( Heute Nacht hat sie deswegen sogar heimlich ein paar Tränchen verdrückt. Zusammen mit Pieps. Der hat auch ein paar Tränchen für Emma verdrückt. Ob es Bilder von ihm gibt oder nicht, ist ihm relativ egal. Komplimente bekommt er ja eh keine. Aber für Emma hat’s ihm leid getan. Und dem Liebsten vom Äffle, dem hat’s auch leid getan für die Emma! Im Endeffekt ist er ja Schuld daran, dass Emma so traurig ist. Deswegen hat er ihr ein ganz tolles neues Körbchen gekauft, das so groß ist, dass Emma UND ihre beiden besten Kumpels zusammen reinpassen. Anschauen könnt Ihr die drei traurigen Bärchen in der vorerst letzten Galerie.

So. Das war jetzt die erstmal letzte - und mit Sicherheit auch längste Ausgabe von “Curlysa’s Sicht aus ihrem Fenster”, live vom Fensterplatz. Auch Kommentare wird es die nächste Zeit wohl kaum noch geben. Fängt das Äffle nämlich einmal damit an, ist es schnell in eine spannende Diskussion verwickelt, die es dann den ganzen Tag verfolgen muss. _ Und dafür reicht ihm einfach die Zeit nicht. Trotzdem wird das Äffle natürlich Eure Beiträge über den Feedreader lesen! Jetzt bedanken wir uns für Eure Aufmerksamkeit und gehen direkt zur Werbung über. Oder - halt! Vorher sollten wir doch besser noch zusammen ein Lied singen. Das ischt nämlich der sehr empfehlenswerte Hafer- und Bananen-Blues! Und jetzt alle …

[Edit 1] 20. 1.

Habe soeben mitbekommen, dass es tatsächlich noch Menschen gibt, die das Pferdle und das Äffle nicht kennen! Wenn ich Euch einen Rat geben darf: Informiert Euch. Es handelt sich nämlich um zwei Tiere, die in die deutsche TV-Geschichte eingegangen sind. Die sollte man kennen! Sie sprechen schwäbisch und gehör(t)en dem SDR (heute SWR) an. Ihr schwäbischer Akzent wurde - sage und schreibe - von einem bayerischen Landsmann gesprochen.

Die sogenannten “Werbetrenner” in denen man die beiden netten Gefährten abendlich bewundern konnte, wurden von 1960 bis 2001 produziert und zu Beginn dafür eingesetzt, die Zeit zwischen Werbeblog und Programm etwas “aufzulockern”. (Jaja, wofür die Öffentlich-Rechtlichen damals noch Geld hatten ;) ).

Heute werden leider keine Folgen mehr produziert. Nicht zuletzt, weil Zeichner und Sprecher Armin Lang 1996 gestorben ist. (Quelle: Wikipedia). Wer die beiden aber genauso cool findet, wie ich, der kann sich hier im PferdleÄffleclub mit einer eigenen Unterschriften-Aktion für die zwei einsetzen ;)

[Edit 2] 21. 1.

Märchen-Schloss gefällig? Ab morgen hat das Äffle nämlich noch nen zusätzlichen Job: Es muss jemandem finden, der in das neue Schloss in Diez einziehen will. Kann auch jemand sein, der dort sein neues Büro einrichten möchte. Übrigens sucht das Äffle gemeinsam mit nem anderen Äffjen (bloß nicht Äffle! Es handelt sich hierbei um hessisches und nicht um schwäbisches Blut!). Bei Interesse bitte melden, gerne auch per Email.

[Edit 3] 22. 1.

Aufruf: Doofente gesucht!

Hier ist tatsächlich schon wieder jemand traurig. Aber diesmal ist es Bärchen Pieps.

Und deswegen brauchen wir - ganz dringend und so schnell wie möglich - eine Doofente! Zum besseren Verständnis: Emma hat die letzten Tage oft auf meiner Tastatur gesessen und Blogs angegeguckt (lesen kann sie noch nicht). Und - natürlich, wie konnte es anders sein?! - war sie sofort total begeistert von jeder einzelnen Doofente, die sie bei den anderen Katzen der anderen Blogger entdeckt hat. Die Mistviecher schwirren ja wirklich überall rum! Naja, auf jeden Fall dachten wir uns, wir machen Emma eine Freude. Umweltbewusst, wie wir sind, wollten wir ihr keine Plastikquitsche-Ente ins Körbchen legen. Nein, es sollte etwas Besonderes sein. Deswegen haben wir uns für eine Doofente der etwas anderen Art entschieden: Ente Emma (schon alleine, weil die Ente den gleichen Namen trägt, wie unser Mistkäfer). Wie dem auch sei. Ente Emma ist heute bei uns eingezogen. Sie ist von der gleichen Marke wie Bärchen Pieps, gleiche Größe, genauso weich nur viel aufregender, weil neuer und so gelb! Kurz: Pieps ist abgeschrieben. Er sitzt schon seit heute morgen in der Ecke und weint. Selbst Heini hat es nicht geschafft, ihn aufzumuntern. Meine Vermutung ist, dass sich Ente Emma und Pieps einfach zu ähnlich sind und dass wir die beiden deswegen unmöglich gemeinsam hier leben lassen können! Pieps würde vor Einsamkeit sterben … Ente Emma wird also zur Adoption frei gegeben. Und wir brauchen dringend eine Doofente! Sonst ist Emma wieder traurig, weil wir ihre Ente gestohlen haben und das Ganze geht ewig so weiter … Hat zufällig jemand eine übrig?

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Noch eine Bildergalerie: Meine vier Wände

Sonntag, den 18. Januar 2009

Vier gute Gründe für diesen Beitrag:

Erstens sind Bildergalerien schön! Und praktisch! Und hübsch! Nett anzusehen! Ich mag Bildergalerien!

Zweitens bin ich ein bisschen stolz. Weil die Inspriration für das Hölzchen vom Wortman ja quasi auf meiner Idee aufbaut. Und wenn man stolz ist, dann darf man das doch ruhig sagen, oder?

Drittens haben ja fast alle Freidenkerinnen, alle Renees, alle Faras, alle Yvis, - ja sogar alle Jess’ss - Also wirklich alle, alle, alle! Schon vor Wochen und Monaten (gar Jahren!) mitgemacht und ich bin bestimmt-sowieso-wie-immer-mal-wieder die Allerletzte, die sich anschließt. Aber das bin ich ja gewohnt :/

Viertens kann ich diesen schönen, stolzen, späten und feierlichen Augenblick als Anlass nehmen, zu beweisen, mit meiner Angabe von 36 Pflanzen im Zimmer, nicht übertrieben zu haben! Ebenfalls wahr war meine Aussage (in den Kommentaren des selben Artikels), dass bei uns die meisten Grünlinge Namen tragen.  … Wie eben schon mal erwähnt. Ich mag meine Pflanzen :) - Wenn auch mittlerweile manche Namensschilder auf den falschen Töpfen kleben.

Und ich finde, diese vier Gründe verpflichten mich dahezu dazu, Euch auch einen Blick auf diese (vier Bilder von vier Ausschnitten unserer) vier Wände werfen zu lassen …

[Edit: Im Nachhinein ist mir eingefallen, dass ich mich ja auch gleich noch mal bei den lieben Pflanzen-Schenkern bedanken könnte. Und das hab ich dann auch direkt noch gemacht. Kursiv, Namen der Schenker in Planzenreihenfolge]

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Beschreibung:

Bild 1: Wie befohlen, angefangen an der “Wand” (bei mir am Fenster!), an dem der Monitor steht (rechts im Bild zu sehen). Im Hintergrund leben von links nach rechts: Herby, mein kleiner Hibiskus, Pfennigbäumchen Winie (Minis Bruder) und im Eck Clara, das Jüngste Enkel meiner ältesten Pflanze.

(Vielen Dank an Kath, Luke und Oma-Palme auf Bild 2)

Bild 2: Um 90° gedreht befinden wir uns an der Wand über dem Bett. Bewacht werden wir beim schlafen von meiner besten, treuesten und ältesten Pflanze überhaupt. Die Palme lebt seit acht Jahren bei mir, ist schon oft gemeinsam mit mir umgezogen, ungemein gewachsen - und hat uns bereits jede Menge Nachwuchs geschenkt (wie beispielweise im ersten Bild zu sehen war). Rechts im Bild hängt Scout, die Efeu-Tute (oder so) vom Schrank.

(Vielen Dank an Munni und B., die Mama vom Liebsten)

Bild 3: Obwohl Ihr meint, hier die gleiche Lampe wie eben zu sehen, sind wir bereits an der dritten Wand angekommen (mit Tür im Hintergrund). Wir befinden uns hier im Reich meines Liebsten (das die gesamte Tür-Seite des Zimmers einschließt, mir gehört die Fenster-Seite :) ). Im Reich des Liebsten tragen die Pflanzen keine Namen. Die schiefe, zweiteilige Palme auf seinem Schreibtisch ist ein großer Bruder von Peter, der auf meinem Schreibtisch steht.

(Die Pflanzen gehören mir nicht. Deswegen auch kein Dank. Obwohl … ich könnte mich bei den drei Mädels bedanken, von denen ich Peter - der ja der Bruder von der schiefen Pflanze auf dem Bild ist - vorletztes Jahr zum Geburtstag bekommen habe)

Bild 4: So. Letzte Wand mit dritter und letzter Lampe. Hier haben wir freie Sicht auf den Bereich kurz über dem (vor einer Woche) kaputt-gegossenen Fernseher. - Wie durch ein Wunder ist er aber bereits - zwei Tage später wieder gelaufen! Pablo steht immer noch auf dem Fernseher … Es geht im aber wieder gut!

(An dieser Stelle ein großes Danke an meine Mama, von der die tolle Aloe Vera Pablo stammt! Du musst Dir keine Sorgen machen, es geht ihm wieder gut :) )

Da ich keine Lust habe, die Namen aller hier sonst noch sichtbaren Pflanzen aufzuzählen, verrate ich Euch lieber noch ein bisschen was über die tollen Lampen: Die sind nämlich selbstgemacht. Von meinen drei besten Freunden. Ich habe sie zu meinem 19. Geburtstag für mein erstes WG-Zimmer geschenkt bekommen. Seit dem gehören sie zu meiner Liebling-Einrichtung, - kommen in allen Zimmern, in denen ich lebe, an die Wand! Oder an drei Wände, je nach dem. Da freu ich mich immer noch drüber :)

Vielen Dank an Martin, Simon und Micha für dieses wundervolle Geburtstagsgeschenk!

So. Das waren jetzt zwar erst neun, der 36 Pflanzen, die Ihr namentlich kennen gelernt habt, aber ich denke, es reicht für’s Erste.  - Könnt Euch ja eh alle keine Namen merken, bestimmt.

Unsere restlichen 27 grünen Mitbewohner stelle ich vielleicht mal in einer Extra-Serie “27 Tage - 27 Pflanzen” vor ;) Aber erst im Sommer …

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Erste Bildergalerie: Emma klitzeklein

Samstag, den 17. Januar 2009

Oder: “Warum man dem Mistkäfer nicht böse sein kann”

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(Emma im Alter von acht bis zwölf Wochen - 26 Bilder)

Vielleicht hat sich gestern jemand (der keine Katze hat) gefragt,
wieso man mit so nem pelzigen Scheißerchen nicht schimpfen kann.

Mit dieser Galerie will ich es versuchen zu erklären. Mit Worten geht das nicht!

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Wenn Emma

Freitag, den 16. Januar 2009

nicht das süßeste Würm aller Zeiten wäre, dann würde ich sie jetzt - in diesem Augenblick - packen und an die Wand klatschen.

Leider geht das nicht. Alle Wut der Welt verschwindet, wenn man sie tatsächlich in den Händen hält (um mit ihr zu schimpfen, nicht um sie an die Wand zu klatschen). Geht nicht. Völlig unmöglich. Kein Besucher, den wir (seit Emma bei uns lebt) hatten, hat es fertig gebracht, auch nur einen bösen Ton zu Emma zu sagen (böse Wörter wie “Mistkäfer” gehen, nur immer in viel zu nettem Tonfall).

Und ich glaube auch, das ist das Problem! Die darf bei uns einfach alles. Und alles ist einfach zu viel.

Die wenigen Dinge, die wir ihr verbieten (wollen), sind im Emma-Leben die allergrößten Spaßfaktoren. Wahrscheinlich nicht zuletzt deswegen, weil sie merkt, wie sie uns damit provozieren kann.

Die treibt mich gerade in den Wahnsinn. Viel zu klein und viel zu frech ist dieses … ! Kleine Mistkäferchen.

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Facebook-Übernahme und Burger auf ebay

Donnerstag, den 15. Januar 2009

Web 2.0 - Ein großes Wort mit einer kleinen Zahl. Viele profitieren von der rasanten Entwickling, von social networking, von adden, gruscheln, skypen, followen. Manche setzen sich für barrierefreiheit ein, andere für freies Internet für jeden - und wir wohl vorallem für das Bloggen :)

Zwischen all den unumstrittenen Vorteilen, die das “Internet-Zeitalter” mit sich bringt, passieren allerdings auch immer wieder wirklich skurrile Dinge. So hat Burger King vor Kurzem eine Kampagne gestartet, in der sie jedem Facebook-Nutzer für nur zehn gelöschte “Freunde” einen Whopper verspricht. Krank genug. Deswegen wird diese Kampagne hier auch nicht verlinkt.
Heute wurde diese Kampagne bereits wieder gecancel/t/ed?, laut Angaben von TechCrunch mit der Begründung, dass die Info im “Activity Feed”, wer wen für einen Whopper opfert, gegen die “Privacy Rules” verstößt. Erreicht hat Burger King mit dieser Kampagne trotzdem genau das, was es zu erreichen galt: Aufmerksamkeit. Stets nach der Devise: “Only bad news are good news”. Naja.

In diesen Minuten ging auch der erste Blog-Verkauf auf ebay zu Ende. 46.902 Euro erhält Robert Basic für sein Basic Thinking Blog. “Das Blog hat mir mehr bedeutet, als die allermeisten überhaupt ansatzweise ahnen können”, schreibt Robert in seinem letzten Beitrag als Blog-Eigentümer. Ich wünsche ihm, dass das Blog nun von jemandem übernommen wird, der es sowohl menschlich als auch inhaltlich auf gleichem Niveau wie Basic weiterführt. (Ich selbst hab ja bis 500 Euro mitgeboten, danach musste ich aus privaten Gründen [...] aussteigen ;) )

Für heute erspare ich Euch weitere Skurrilitäten aus der Netzwelt. Ist schon jetzt Grund genug, ganz schön doof aus dem Wäschekorb zu gucken …

(Zu sehen ist die achte und vorletzte Ladung während meiner persönlichen “Ich beseitige den Wäscheberg”-Kampagne)

[Edit 21.21 Uhr] Jetzt erst auf Basic Thinking gelesen, wer der glückliche Ersteigerer ist: Es ist Thomas Strohe, der Gründer eines Unternehmens namens Serverloft, das nach eigenen Angaben für “professionelle Root-Server” steht. Man darf also gespannt sein. (Und sich auf ähnliche Themenschwerpunkte freuen). Aber, welche Frage mich wirklich brennend interessiert: Wie alt ist er denn, der Thomas?

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Ich glaub, ich werd zum Link

Donnerstag, den 15. Januar 2009

Sieben Maschinen, fünf lange Leinen und zwei volle Ständer später:

Hab inzwischen auch hier ein bisschen Chaos beseitigt. Die vier Nachzügler da unten sind jetzt auch Teil meiner Blogroll, und die Namen stehen auch endlich dabei :) War gar nicht so einfach, heute Nacht. Bin wohl müde. Hoffentlich träume ich heute Nacht nicht wieder, ich wäre ein (hyper-) link. Alptraum! Ganz schlimm. Wünsch ich niemandem, ein Link zu sein. Da kann man von jedem einfach gepackt und durchs Web geschleudert werden. Mir war ganz schlecht im Traum.

Am Besten gefällt mir, dass die Reihe mit einer Ritterrüstung beginnt und mit einem Skelett aufhört. Und - dass das auch noch Zufall ist :> - Kein Zufall ist, dass man nun tatsächliche eine kleine Panorama-Sicht auf die zwei Schreibtische vom Äffjen-Pärchen aus Panama hat. Der Beweis hierfür ist die grüne Lampe, die auf beiden Bildern (rechts) zu sehen ist!

Gute Nacht.

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What a wonderful World

Mittwoch, den 14. Januar 2009

Fällt hier irgendjemandem etwas auf?

Ich habe den heutigen 14. Januar ja zum offiziellen Männerputz-Tag erklärt. Vorreiter und Initiator dieses Feiertages (ihm zu Ehren sollte der Tag tatsächlich in Zukunft deutschlandweit als arbeitsfreier Tag in den Kalender eingehen! Immerhin hätte die gesamte Bevölkerung etwas davon :>) war ja mein Liebster. Die anderen aufgeforderten Männer waren auf Anhieb noch nicht allzu begeistert von meiner Idee.*

Erschöpft hat J. (übrigens während der 6. Maschine Wäsche — **) noch mal den Versuch gestartet, die alte Kiste zum Laufen zu bringen. Und - OH Zauber! It works. Quasi wie als krönender Abschluss und heißersehnte Belohung dieses ach-so-fleißigen Tages.

Ein schöner Tag …

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* Die Reaktionen der Männer. Ich zitiere:

Wortmann: “ich kann leider heute abend nicht putzen… muss gleich los”

Benjamin: “Ich bin zwar nicht der Ordnungsmensch, aber meine Verlobte hält alles reinlich …”

Theomix: “Jo, die Zähne, das kriege ich heute noch hin… Alles andere demnächst …”

und Belli, stellvertretend für Muck, der schon wieder weg ist … : “Leider können wir den liebsten Muck heute nicht mehr motivieren … ”

Tja. Könnt Ihr nur hoffen, liebe Feiertags-missachtenden Männer, dass Ihr die nächsten Jahre auch so einfach davon kommt. Ich hoffe ja, dass sich dieser Tag etabliert! (Und Ihr Frauen müsst mir dabei helfen!)

** Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viel Wäsche aufgehängt wie heute. Glücklicherweise haben wir einen riesengroßen Speicher mit Wäscheleinen zur Verfügung. Momentan läuft gerade die 7. und letzte Maschine für heute. Ich hoffe, das gehört nicht auch zum Männerputz-Tag, dass die Frauen regelmäßig, die Wäsche des letzten Jahres der letzten vier Wochen waschen müsen. ———————————————————————————————————————————————–

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So lob ich mir die Männer

Mittwoch, den 14. Januar 2009

Eigentlich war ich fest davon überzeugt, mich hier irgendwann mal über eine ganz, ganz typische Männereigenschaft auszukotzen:

Frau (in unserem Fall ich) hat gerade den Teppich gesaugt. Der Staubsauger steht noch rauchend und betriebsbereit daneben, - da fällt dem Liebsten (männlich, in diesem Fall J.) ein Krümel auf dem Boden auf.

Erst guckt er, fast ein bisschen neugieirg. — Dann bückt er sich, hebt eine Ecke des Teppichs hoch, schiebt den Krümel drunter und sagt stolz: “Da war noch Dreck!”

Heute scheint alles anders zu sein. Gibt es sowas wie einen “Meister Propper”-Tag?

Ich finde es schon sehr lobenswert, dass sich danyo heute in der Rolle von Mister Clean übt.

Auch wenn ihm dabei ein sehr lustiger Anfängerfehler passiert ist: Eine gesamte Wäscheladung in nur einem Bettdeckenbezug :D - Ich habe mein (erstes sexy) Lieblingsoberteil auch mal etwa ein Jahr gesucht, bis ich es in einem selten benutzten Bettbezug wieder gefunden habe!

Aber nicht nur danyo, sondern auch mein persönlicher Putzteufel war heute so aktiv, wie noch nie in seinem Leben zuvor.

Aktuell ist nur noch das Schleudern der vierten Ladung Wäsche zu hören. (Was bedeutet, wir haben schon über die Hälfte! - Können nämlich nur noch drei Maschinen waschen bis es uns die Nachtruhe des Hauses verbietet. Ansonsten ist es ganz still in unserer Wohnung.)

Die einzig wahrnehmbaren Reize sind:

Das Blitzen und Blinken des Küchenbodens …  der Wohlgeruch, der einem beim Öffnen des Kühlschrankes in die Nase steigt … die spiegelglatte Oberfläche unserer Kochplatten … die sauerstoffhaltige Luft überall … die freie Sicht auf die Wäschekörbe … der Seifenduft des Biomülleimers … das kuschelig gemachte Bett … der Anblick des neu aufgehängten Bildes … der Glanz jedes einzelnen Blattes der Pflanzen … die Ordnung in den Kleiderschränken … das Quitschen der Schreibtisch Glasplatte von J. …

Über vier Stunden waren wir beschäftigt. Und zwar auf seine (!!!) Initiative hin. Ich bin schwer, schwer, schwer beeindruckt. Echt. Richtig platt. Und falls es mir jemand nicht glauben will. Bitte, Überzeugt Euch selbst:

Ich bitte um Beachtung folgender Details:

- Der blitzblanke Boden
- Die nicht mehr vorhandenen Pfandflaschen- und Müllberge (also die freie Wand links)
- Die neue Anordnung von Toaster, Sandwichmaker und Wasserkocher
- Der geputzte Katzennapf (+ glücklicher, fressender Emma)
- Die gewischte Tafel links im Bild
und
- Die Ordnung, sogar im Gewürzregal (mit Deko-Blume, angebracht von meinem Liebsten!)

Wollen sich nicht heute, am Männerwelt-Putztag, noch mehr Männer meinem J. und Mister Clean anschließen und ihre Süßen damit ungemein glücklich machen? Mh, Wortmann, Technokrat und Muck, wie sieht’s aus? Heut Abend vielleicht noch bisschen putzen?

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Werbepause—–

Mittwoch, den 14. Januar 2009

An dieser Stelle muss ich ein bisschen Promotion für ein echt tolles Filmprojekt machen:

Kevin und Dani haben nicht nur wegen

- hervorragender schauspielerischer Leistung (man achte auf die Szene mit dem Maßstab. Meine absolute Lieblingsszene :D )
- einer ganz, ganz coolen Idee
- genialer Filmmusik
- gutem Schnitt und guter Dramaturgie

6 Sterne verdient!!! Sondern auch weil es ein ganz nett-lustiges Pärchen ist. Glaub ich zumindest. Das persönliche Vergnügen hatte ich noch nicht.

Bei LOS müsst ihr ALLE das Bild oben anklicken und den beiden ihre 6 verdienten Sterne geben. Es lohnt sich, wirklich!

LOS!

Beim Knut-Film-Wettbewerb kann übrigens noch drei Tage lang, bis zum 17. 1., teilgenommen werden. Zu gewinnen gibt es 500 Euro (Gutschein).

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[Edit] Liebe Blogger-Gemeinde. Übernehmt doch einfach Text, Link und Bild oder schreibt was eigenes draus. Ist ein kleiner Schritt für nen Blogger und ein großer für die Menschheit ;)

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5 Wenns und 15 Zahlen

Dienstag, den 13. Januar 2009

Wenn ich um halb drei Uhr Nachts unsere 36 Pflanzen gieße, brauche ich ziemlich genau 22,5 Liter Wasser. (Die Pflanzen, die wir im Zimmer des Mitbewohners untergebracht haben, sind hier nicht mitgezählt.)

Wenn davon ein paar cm^3 zu viel in einer Pflanze landen (es war meine Aloe Vera Pablo), dann geht unter Umständen der 20-jährige - ca. 60 Kilogramm schwere - Fernseher kaputt. Auf dem stand Pablo nämlich.

Wenn jemand in den nächsten Tagen Zeit und Lust hat, die alte Kiste gemeinsam mit meinem Liebsten vom 4. Stock runter in den Keller zu tragen, wäre ich demjenigen sehr dankbar! Ich muss hier nämlich ein bisschen was wieder gut machen und bin alleine ein zu schwacher Helfer. - Die 60 Kg sind allerdings nur geschätzt. “Auf jeden Fall schwerer als Du”- meint J., wahrscheinlich sogar um einiges schwerer (80 oder 100 Kg) - Alleine bekommt er ihn jedenfalls nicht hoch (in diesem Fall runter).

Wenn dann um viertel vor 3 Uhr nachts auch noch der Tabak leer ist, obwohl wir ziemlich dringend ein Schock-Kippchen rauchen würden, … - dann kann das einer der wenigen Anlässe sein, die mich um 5 vor 3 Uhr (10 Minuten Bedenkzeit hab ich gebraucht) noch zur etwa 500 Meter entfernten Tankstelle laufen lassen. Allerdings nur in Begleitung.

Wenn dort dann ein lustiges (geschätztes) 70-jähriges Großmütterchen mit dem Charme von Oma Beimer hinter der Theke steht - und bedient, dann kann einem das zwei Minuten beste Unterhaltung liefern.

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